Antonio Ruíz

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Künstler, geb. 1897 Texcoco, gest. 1964

Antonio Ruíz, genannt “El Corcito”, beschäftigte sich wie Frida Kahlo mit der Kunst der Retablos. Ruíz Frühwerk weist sehr gemischte Einflüsse auf, darunter auch die des Art-Déco Karikaturisten Miguel Covarrubías (1904-57). Ebenso fühlte er sich zum Surrealismus hingezogen und fand Aufnahme in der mexikanischen „Internationalen Surrealistenausstellung“ von 1940. Eines seiner dort gezeigten Bilder, „Malinches Traum“ (1939), stellt die schlafende Malinche dar. Die Decke über ihrem Körper verwandelt sich in eine mexikanische Landschaft, gekrönt von einer im Kolonialstil erbauten Kirche. Aber er arbeitete selten so allegorisch, viele seiner Werke, wie „Das Radrennen, Texcoco" (1938), sind Schilderungen aus dem Alltag, in klarem und trockenen Stil gemalt.

Ruíz reorganisierte 1942 die Escuela Nacional de Pintura y Escultura (genannt "La Esmeralda"), deren Direktor er bis 1956 war.

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