Arturo Montiel Rojas

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Arturo Montiel Rojas, Ex-Gouverneur, geb. 15.10.1943 Atlacomulco im Estado de México. Sohn von Gregorio Montiel und Delia Rojas.

Montiel, erstes von insgesamt 12 Kindern, studierte Betriebswirtschaft und Rechnungswesen an der UNAM. Seit 1966 ist Montiel Mitglied der PRI. Er nahm eine Karriere in der öffentlichen Verwaltung: 1975 war er Stadtpräsident (Bürgermeister) von Naucalpan und 1976-1981 Privatsekretär des Gouverneur des Estado de México. 1991-94 war er Abgeordneter im Bundeskongress. 1995-1996 war er Generaldirektor des Zivilschutzes im Innenministerium und 1997 Generaldirektor der Staatsdruckerei "Talleres Gráficos de México". 1999 gewann Montiel die Wahlen zum Gouverneursamt des Estado de México. Der neue Gouverneur blieb bis 2005 im Amt.

Innerhalb der PRI hat Montiel mehrere Positionen besetzt. Unter anderem war er Generalsekretär der "Federación de Organizaciones Populares del Estado de México" sowie zweimal Präsident des staatlichen Parteidirektoriums (Comité Directivo Estatal) (1991-1993 und 1994-1995). Montiel profilierte sich innerhalb der Partei als Gegner des Parteipräsidenten Roberto Madrazo.

Nach Ablauf seiner Amtszeit meldete Montiel den Anspruch auf die Kandidatur für die Staatspräsidentschaftswahlen im Jahr 2006 gegen Madrazo an und wurde nach Medienberichten dabei durch die einstige Generalsekretärin Elba Esther Gordillo, Ex-Staatspräsident Carlos Salinas de Gortari sowie einer Anti-Roberto Madrazo-Bewegung im PRI (TUCOM - "Todos Unidos Contra Madrazo") unterstützt. Offiziell registrierte er sich für die parteiinterne Kandidatenauswahl am 7.Oktober 2005. Am 20.Oktober 2005 jedoch zog er seine Kandidatur wieder zurück und begründete dies mit den eine Woche zuvor mit Meldungen, die Staatsanwaltschaft habe Ermittlungen gegen seine Familie wegen Grundstückkäufe mit Geld unbekannter Herkunft, welches zudem in enormer Höhe auf den Bankkonten von Montiel entdeckt worden sei, eingeleitet. Montiel wies die Vorwürfe gleichwohl zurück und beschuldigte Madrazo, die PGR-Untersuchung angestiftet zu haben.

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