BANCOMER

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Privatbank im ausländischen Besitz

Die Banco de Comercio (BANCOMER) wurde 1932 gegründet. 1982 wurde sie ebenso wie die anderen Privatbanken des Landes durch Präsident Luis Echeverría verstaatlicht. Erst 1991 wurde sie reprivatisiert, als neuer Eigentümer firmierte die "Grupo Financiero Bancomer GFB". Im Juli 2000 fusionierte diese Besitzergruppe mit der "Grupo Financiero BBV-Probursa", Teil der spanischen Großbank BBVA. BANCOMER wurde durch den neuen Eigentümer GFBB an die Börse gebracht. Im gleichen Jahr übernahm BANCOMER die Banca Promex in Westmexiko und entwickelte sich damit zu größten Privatbank Mexikos. Im Juni 2002 übernahm BBVA 51 Prozent am Aktienkapital der GFBB und stieg damit zum Hauptgesellschafter auf. Die komplette Übernahme wurde mit einem Aktienrückkauf bis Juni 2004 abgeschlossen und das Unternehmen wieder von der Börse genommen.

Laut Eigenangaben ist BANCOMER die größte Privatbank in Mexiko. Sie hat 10,2 Millionen Kunden und Kunden-Spareinlagen in Höhe von fast 400 Milliarden Pesos (Stand Juni 2005). Im gesamten Land gibt es 1,687 Filialen und 4,172 Bankautomaten (nach Eigenangaben 21,5 Prozent aller Filialen und 19,7 Prozent aller Bankautomaten in Mexiko).

Zu BANCOMER gehören die Subangebote:

  • Afore Bancomer (Rentenversicherung) mit 4,3 Millionen Kunden (Stand Juni 2005)
  • Bancomer Transfer Services (Transaktionen)

BANCOMER verfügt über mehrere Tochterfirmen:

  • Hipotecaria Nacional (Hauskredite)
  • Seguros Bancomer (Versicherungen), laut eigenen Angaben mit 37 Prozent Marktanteil (Auto- und Lebensversicherungen) Marktführer in Mexiko
  • Pensiones Bancomer
  • Bancomer Gestión
  • Casa de Bolsa Bancomer

Die Bank unterhält zudem eine Sozialstiftung: Die Fundación BBVA Bancomer engagiert sich im sozialen, pädagogischen, künstlerischen und kulturellen Bereich.

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