Baja California (Peninsula)
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Siehe auch Regionen und Walbeobachtung
Baja California (Peninsula)
Die Halbinsel Baja California ist vom mexikanischen Festland durch die Cortés-See getrennt. Auf einer Länge von 1.300 km ragt sie von Norden her in den Pazifischen Ozean hinein, parallel zur nordwestmexikanischen Festlandsküste, mit der sie nur im äußersten Nordzipfel per Landbrücke verbunden ist. Der Name "California" bezog sich ursprünglich auch auf den gleichnamigen Bundesstaat der USA. Dieser "Nordbereich" (Alto California) ging jedoch 1846/48 an die USA verloren (Mexikanisch-Nordamerikanischer Krieg). Auf den Süden (Baja California), wirtschaftlich eher uninteressant und sehr dünn besiedelt, verzichteten die Sieger hingegen.
Politisch blieb die karge Halbinsel jahrhundertlang sich selbst überlassen. Durch Territorien und Distrikte erfolgte 1850 eine Zweiteilung der bis dahin verwaltungsmäßig einheitlich regierten Halbinsel. 1952 wurde das Nordterritorium zum Bundesstaat Baja California proklamiert. Der Süden folgte erst 1974 als Bundesstaat Baja California Sur.
Die Halbinsel ist reich an Bodenschätzen, ist jedoch im größten Teil ihres Territoriums wüstenhaft geprägt und wasserarm. Die ursprünglich hier siedelnden indigenen Völker wurden in der Zeit der spanischen Kolonialzeit dezimiert und existieren heutzutage kaum noch. Ihre Unterwerfung erfolgte nach anfänglichen Eroberungsfeldzügen, u.a. con Hernán Cortés , durch Missionssiedlungen, die den Kern der meisten Ortschaften auf der Halbinsel ausmachen.
Baja California rückt aufgrund seiner Naturattraktionen mehr und mehr ins Blickfeld des internationalen Tourismus. Unabhängig von den Hotelressorts im Süden der Halbinsel. Die Halbinsel bietet eine Vielfalt an Wüstenflora(Kaktus-Familien, Siriusbäume, Gestein), entlang der Küste finden sich Grauwalbewegungen.

