Coordinadora Nacional de Trabajadores de la Educación
From Mexiko-Lexikon
Dissidente Reformströmung innerhalb der SNTE, der nationalen Lehrergewerkschaft.
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Allgemein
Die "Coordinadora Nacional de Trabajadores de la Educación", kurz CNTE, wurde am 19.12.1979 in Tuxtla Gutierrez während des "Foro Nacional de Trabajadores de la Educación" gegründet. Sie verlangt höhere Löhne (1980 Anstieg dieser um 37,5 Prozent) und Verbesserung der Lehre (Dezentralisierung). Vor allem fordert sie die in ihren Augen fehlende Demokratisierung der Lehrergewerkschaft (staatliche und gewerkschaftliche Repressionen gegen unzufriedene Lehrer), nach Angaben der Zeitung La Jornada sind seit 1979 mindestens 152 Lehrer getötet worden oder verschwunden ([1]).
Mitgliederzahl
Die CNTE hat etwa 200.000 Mitglieder und dominiert vor allem die SNTE-Sektionen von Oaxaca (Sektion 22, bislang 70.000 Mitglieder), Distrito Federal (Sektion 9), Michoacán (Sektion 18) und Chiapas (Sektion 47) (1).
Innerhalb der CNTE-angehörigen Sektion 22 (Oaxaca) gab es wiederum einen - nach Beobachtern der PRI nahestehenden - "dissidenten" Flügel namens "Consejo Central de Lucha del Magisterio Democrático" mit etwa 5000 Mitgliedern, der sich 2004/2006 bildete und den Streik in Oaxaca 2006 nicht unterstützte. ([2] und [3]).
Im Dezember 2006 billigte die nationale Führung der SNTE die Umbildung der CCL zur neuen "Sektion 59" für Oaxaca, der sich nach eigenen Angaben etwa 15.000 Lehrer angeschlossen hätten. Damit gibt es in Oaxaca zwei Lehrervertretungen, die sich seitdem die Kontrolle der Schulen streitig machen. Ende April 2007 kam es deswegen zu Zusammenstößen in Mitla, wo Sektion59-Angehörige die Mitglieder der rivalisierenden Sektion am Betreten zweier dortigen Schulen hindern.
Streik in Oaxaca 2006
Zwischen dem 22.Mai und Ende Oktober 2006 hielt die Sektion 22 in Oaxaca einen Streik für höhere Löhne aufrecht. Der Konflikt eskalierte nach einem gescheiterten Versuch der Staatspolizei, den Streik durch einen Überraschungsangriff gewaltsam aufzulösen. Seitdem war die Innenstadt durch die Streikenden mittels Straßensperren blockiert, der Protest entwickelte sich zu einer breiten Aufstands- und Widerstandsbewegung unter der Dachführung der neugegründeten APPO.
Mehr dazu hier: APPO
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Quellen

