Isthmus von Tehuantepec

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Der Isthmus von Tehuantepec (span. Istmo de Tehuantepec) ist der schmalste Landgrat Mexikos, wo nur ca. 200 Kilometer den Golf von Mexiko vom Pazifik trennen. Diese Landenge bezeichnet auch den Übergang von Nord- nach Mittelamerika. Am Isthmus von Tehuantepec vereinigen sich die beiden Höhenrücken der Sierra Madre zu einer Bergkette, die bis nach Südamerika reicht und in die Anden übergeht.

Bedeutung des Isthmus für den Plan Puebla-Panama

Durch den Plan Puebla-Panamá kurz PPP, erlangt der Isthmus von Tehuantepe eine strategische Bedeutung für die USA. Nachdem die USA die Herrschaft über den Panama-Kanal (der die Kontrolle über den mittelamerikanischen Raum und die Karibik darstellt) im Jahr 2000 an Panama abgegeben haben, hat der Isthmus von Tehuantepec eine lebenswichtige Bedeutung für die USA.

Vorgesehen durch den PPP sind ein "trockener Kanal" für einen Hochleistungszug für den internationalen Containertransport sowie eine Mautautobahn zwischen Coatzacoalcos am Atlantik und Salina Cruz am Pazifik, der den Verkehr von Produkten und Containern im Ost-West-Handel beschleunigen wird. Entstehen sollen ein Korridor für die Petro- und Maquiladoraindustrie und großflächige Eukalyptusplantagen für die Papierproduktion. Ausgebaut werden sollen Fischerei und Tourismus.

Das Leben der rund 2,2 Millionen betroffenen Einwohner des Isthmus und zugleich die Wirtschaft ganz Mexikos sollen umgekrempelt werden.

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