Izapa

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Izapa:Beschreibung der "Stele 5"
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Izapa:Beschreibung der "Stele 5"

Die archäologische Ausgrabungsstätte Izapa befindet sich ca. zwölf Kilometer östlich von Tapachula im Nordwesten der pazifischen Küstenebene von Chiapas . Zu erreichen ist diese Stätte von Tapachula aus über die Strasse in Richtung Talismán.

Izapa wurde etwa um 1.500 vor Christus besiedelt und entwickelte in der Zeit von etwa 1.000 vor Christus bis 300 nach Christus eine eigenständige Kultur. Aufgrund dessen, dass zur gleichen Zeit im Bundesstaat Veracruz und Tabasco bereits der Kulturkreis der Olmeken bestand, gingen einige Forscher davon aus, dass es sich bei den Izapa um eine Mischkultur zwischen den Olmeken und Maya handelte. Mittlerweile ist man jedoch der allgemeinen Auffassung, dass sich die Kultur der Izapa unabhängig von den Olmeken und Maya entwickelte und stattdessen die Izapeños, deren hoch entwickelte Reliefkunst als Kopie in anderen Hochkulturzentren zu erkennen ist, einen Einfluss auf die Architektur der Olmeken und Maya nahmen.

Die Ausgrabungsstätte, mit Tempelplattformen, Altären, Innenhöfen und einem Ballspielplatz, erstreckt sich über ein Areal von ca. vier Quadratkilometer. In dieser Ausgrabungsstätte entdeckten Forscher auch Keramiken, die einzigartig für Mesoamérica sind und charakteristische Merkmale aufweisen, wie sie an der Küste von Ecuador zu finden sind. Eine der bekanntesten Fundstücke in Izapa ist die sogenannte "Stele 5", auch "Baum des Lebens" genannt. Auf diese Stele ist leider nur noch sehr schwach ein eingemeißelter Lebensbaum und die Darstellung von Göttern zu erkennen. Andere Stelen sind mit Inschriften, die "Izapa Stil" genannt werden, versehen. Diese Inschriften geben Ereignisse mit Daten der Kalenderrunde und des "Long Count" wieder.

Im "Archäologischen Museum Soconusco" in Tapachula werden neben Funde aus anderen archäologischen Stätten auch Funde aus Izapa ausgestellt.

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