Mosquitos
From Mexiko-Lexikon
Der Name Moskito ist abgeleitet vom spanischen Begriff Mosquito, der kleine Fliege bedeutet, und wird als Oberbegriff für die Familie der Stechmücken gebraucht. Die Stechmücke kann ein Zwischenwirt für Krankheitserreger sein und diese Erreger beim Stich durch die Haut eines Menschen übertragen. Auf diese Art werden beispielsweise Malaria und der Dengue-Virus übetragen.
Aktuelle Hinweise
Laut Gesundheitsbehörden besteht in diesem Jahr in Puerto Vallarta ein erhöhtes Infektionsrisiko für Dengue-Fieber.
Laut offiziellen Aussagen der Behörden von Jalisco sind in Puerto Vallarta Ende Januar des Jahres 2007 bereits über 100 Dengue Fieber Erkrankungen gemeldet worden. Dengue ist eine für den Erwachsenen meist gutartig verlaufende Virusinfektion mit starken Allgemein- und schwachen Organsymptomen. Von den gemeldeten Betroffenen leiden jedoch 20 Patienten an der komplizierten Dengue, dem so genannten „Dengue hämorrhagischen Fieber" (DHF). Für Kinder besteht ein erhöhtes Komplikationsrisiko.
Auch im Staat Quintana Roo wurden Mitte Januar 2007 innerhalb weniger Tage 125 Neuerkrankungen gemeldet. Ebenso gab es im Staat Sinaloa in Navolato (Vaolato), Culiacán und El Rosario überraschend über 20 Verdachtsfälle.
Im Jahr 2006 wurden im Bundesstaat Jalisco 1.851 Erkrankungsfälle gemeldet, davon war mit 1.107 Fällen Puerto Vallarta am stärksten betroffen. Auch andere Bundesstaaten waren betroffen. In der zweiten Jahreshälfte haben zumindest acht deutsche Touristen die grippeähnliche Infektion aus Mexiko mitgebracht. Einige davon haben sich wohl auf Yucatan infiziert.
Da laut Behörden von Puerto Vallarte die Mückenbekämpfungsmaßnahmen nicht den erwünschten Erfolg gebracht haben, sollten daher Touristen, die an diesem beliebten Urlaubsort reisen, in den kommenden Wochen verstärkt auf einen guten Mückenschutz wie langärmelige Kleidung, Sprays, Cremes, Lotionen und Mosquitonetze achten - die einzige Prophylaxe gegen eine Dengue-Virus-Infektion.
Achtung: Als Therapie bei Verdacht auf Dengue Fieber paracetamolhaltige Fiebermittel bevorzugen (keine azetylsalicylsäurehaltigen Medikamente einnehmen). Zur symptomatischen Behandlung ist zwingend ein Arzt zu konsultieren.
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