Museum Na Bolóm

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Casa Na Bolom
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Casa Na Bolom
La Casa Na Bolom
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La Casa Na Bolom

"Casa Na Bolom" ist das ehemalige Wohnhaus von Gertrude Duby-Blom und Frans Blom in San Christobal de las Casas. Es ist heute ein bekanntes Kultur- und Forschungszentrum mit angeschlossenem Hotel und Museum.

Gertrude Duby-Blom (1901-1993) war mit dem dänischen Archäologen Frans Blom (1893-1963) verheiratet. Beide widmeten sich intensiv der Erforschung der Mayakultur und der Lebensverhältnisse der Indigene Bevölkerungsgruppe von Chiapas, besonders dem Volk der Lacandonen. Umfangreiche soziale und ökologische Hilfsprojekte wurden von ihnen initiiert.

Getrude Duby-Blom kannte das Werk des deutsch-mexikanischen Schriftstellers B. Traven und machte sich in den 1950er Jahren in Chiapas auf die Suche nach dem mysteriösen Autor. Nachdem die Schweizer Fotografin die Gegenden des "Caoba-Zyklus" (Romanzyklus B. Travens über die Ausbeutung indigener Holzarbeiter)in Chiapas bereist hatte, berichtete sie anschließend in vielen Artikeln mexikanischer Zeitungen, dass die Szenen Travens "noch sehr zurückhaltend" beschrieben seien. In Gesprächen mit alten Leuten, die in den Holzfäller-Lagern gearbeitet hatten, hatte sie erfahren, dass die dortigen Verhältnisse oft noch viel schlimmer waren, als Traven sie geschildert hat. Auch sie selbst habe sich vor Ort davon überzeugt, dass sich seit der Zeit der Traven-Romane überhaupt nichts verändert habe.

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