Nezahualcóyotl

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Nezahualcóyotl (1402-1472) war ab 1431 König von Texcoco und Verbündeter der Azteken. 1418 wurde sein regierender Vater durch den König Tezozómoc von Azcapotzalco vertrieben, der junge Prinz fand Zuflucht in Tenochtitlán. Von hier aus nahm er am Feldzug der Azteken gegen Azcapotzalco teil und erreichte damit die gewaltsame Rückgewinnung seines Königreiches 1431. Im gleichen Jahr schlossen Texcoco, Tenochtitlán und Tacuba die Dreistädte-Allianz, die das Rückgrat des Azteken-Imperiums begründete.

In der Zeit des Exils lebte der Prinz u.a. im Wald von Chapultepec, wo er ein Schloss und einen Aquädukt zur Wasserversorgung von Tenochtitlán bauen ließ.

Als regierender Monarch wurde Nezahualcóyotl nicht nur als Eroberer (er unterwarf das widerspenstige Stadtreich von Xochimilco) bekannt, sondern auch als "Rey Poeta", dem Dichterkönig. Unter seiner Ägide wurde Texcoco als Kulturzentrum bekannt, seine Bibliothek an Codices fiel allerdings den Spaniern zum Opfer.

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