Quiché

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Quiché-Maya (auch K'iché –Maya geschrieben): Indigene Bevölkerungsgruppe in Guatemala.
Das Gebiet von Guatemala gehörte vor seiner Eroberung durch die Spanier zum Hochland-Mayareich. Das Reich der Quiché bestand aus einem Bündnis von Zentren. Hauptstadt war Gumarcaj. Erobert wurde das Quiché-Reich in der Zeit von 1524-1525 durch den spanischen Conquistador Pedro de Alvarado.
Obwohl die Quiché zu einer Großgruppe der klassischen Maya (300-900 nach Christus) gezählt werden, standen sie der Kultur der ca. 2.000 Kilometer entfernten Azteken, mit denen sie jedoch keinerlei sprachliche Verwandtschaft hatten, näher als der Kultur der klassischen Maya.
Im Popol Vuh (übersetzt: Buch der Gemeinschaft), der heiligen Schrift der Maya, wird die Geschichte der Quiché vom Beginn der Schöpfung bis zu den Maya-Königen im Jahr 1550 erzählt.

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