Tacubaya

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Stadtteil von Mexiko-Stadt, Teil der Delegación Miguel Hidalgo

Tacubaya war ein in der Kolonialzeit entstandener Vorort westlich von Mexiko-Stadt am Fuß einer Gebirgskette, von der mehrere Flüsse hinunter ins "Valle de México" flossen, unter ihnen der Tacubaya-Fluss. Das Dorf entwickelte sich zum Rückzugsgebiet der oberen Schichten der Hauptstadt, die hier mehrere Villen errichten ließen.

Nach Versiegen der Quellen im späten 19.Jahrhundert und der räumlichen Expansion der Hauptstadt wurde Tacubaya Teil des sich ausdehnenden Stadtgebietes - spätestens als um die Jahrhundertwende aus den Gebieten der Farmen Tacubayas neue, moderne Wohnviertel wie Condesa entstanden. Im 20.Jahrhundert erfuhr der Ort dann eine Zerschneidung durch etliche Schnellstraßen, die sein historisches Gefüge zerrissen. Tacubaya ist heutzutage auf mehrere Colonias verteilt, historische Straßenzüge finden sich noch um den Parque Lira und in der südlich gelegenen Colonia Tacubaya. Eine Metrostation gleichen Namens liegt an der Markthalle an der Plaza de Gaulle. Zu Tacubaya zählen auch die höher gelegenen Wohnviertel Bellavista und América, in denen sich das historische Landesobservatorium ("Observatorio Central Tacubaya") findet.

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