Tampico
From Mexiko-Lexikon
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| Gehört zum Bundesstaat | Tamaulipas | ||
| Lage | 22° 15´19" Nord, 97° 52´07" West | ||
| Gegründet | Erstmals 1554, Neugründung 1823 | ||
| Einwohnerzahl | 294.798 (2000) | ||
| Bevölkerung | |||
| Klima | subtropisch, feucht | ||
| Besonderheit | Ort der Schlacht von Tampico 1829 | ||
Tampico ist eine Küstenstadt am Ufer der Flüsse Río Pánuco und Tamesí im äußersten Südosten des Bundesstaates Tamaulipas. Es ist von mehreren Lagunen umgeben. Der Name entstammt der Sprache der Huasteken und meint "Ort der Biberratten (Wasserhunde)" (Tam=Ort von; Piko=Wasserhunde).
Geschichte
Am heutigen Standort gab es schon vor der spanischen Gründung (1554, Villa San Luis de Tampico) Ansiedlungen der Huasteken. 1574 wurde der Standort verlegt, die neue Stadt trug den Namen Tampico Alto (der Ortl liegt heute südlich von Tampico). Eine erneute und endgültige Neugründung erfolgte 12.4.1823, bei dem südlich des Lagunenortes Altamira "Santa Anna de Tampico" erschaffen wurde - das heutige Tampico. Grund war die Blockades des weiter südlich gelegenen Veracruz durch spanische Truppen. 1829 wurde bei Tampico eine spanische Invasionsarmee besiegt. Heutzutage ist Tampico vom Erdölexport dominiert.
Wirtschaft
Tampico hat mehrere wirtschaftliche Entwicklungen durchgemacht. In der Kolonialzeit waren sie Salzgewinnungsanlagen von großer Bedeutung, die jedoch durch die 1823 begonnene Exportgeschäfte per Hafen abgelöst wurden. Der Seehandel, initiiert durch die (1821 bis 1825) Blockade von Veracruz durch die Spanier, kam jedoch nach 1870 zum Erliegen (Bau der Eisenbahn nach Veracruz). Entscheidend für die Entwicklung des bis dato eher kleinen Ortes war jedoch nach 1900 der Erdölboom, durch den Tampico zu einem der Ausfuhrhäfen wurde. Heutzutage wird dieses durch einen wachsenden Tourismus ergänzt.
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