Yucatán (Bundesstaat)
From Mexiko-Lexikon
| |||
| Hauptstadt | Mérida | ||
| Lage | Im Nordwesten der Halbinsel Yucatán | ||
| Größe | 38.402 km² (Stand 2000 lt. INEGI) | ||
| Wirtschaft | Tourismus | ||
| Einwohnerzahl | Ca. 1.658.210 | ||
| Bevölkerung | |||
| Klima | Tropisch und heiß | ||
| Besonderheit | Archäologische Stätten der Maya (Hochkultur) | ||
Yucatán ist einer der 31 mexikanischen Bundesstaaten und befindet sich im Nordwesten der Halbinsel Yucatán. Mit einer Gesamtfläche von 38.402 km² (Stand 2000 lt. INEGI) steht er an 20.Stelle aller Bundesstaaten und repräsentiert 2,0 Prozent der Gesamtfläche Mexikos. Das Gebiet des Bundesstaates ist in 106 Municipios (Gemeinden) aufgeteilt. Die Hauptstadt heißt Mérida. Die Einwohnerzahl beträgt insgesamt 1.658.210 Personen (Stand 2005), wovon 818.205 (51 Prozent) Männer und 840.005 (49 Prozent) Frauen sind.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie
Der Bundesstaat Yucatán, im Nordwesten der Halbinsel Yucatán , wird begrenzt: Im Westen und Südwesten durch den Bundesstaat Campeche; im Norden durch den Golf von Mexiko und im Süden und Osten durch den Bundesstaat Quintana Roo.
Die Region ist gekennzeichnet durch Kalksteinboden und zum größten Teil flache Landstriche mit niedrigen Erhebungen, der so genannten Puuc-Region. In dieser Puuc-Region befinden sich die wichtigsten Stätten und Niederlassungen der Maya-Kultur mit den typischen Stilelementen des Puuc- Stils. Ebenfalls in diesem Gebiet existieren verschiedene Zisternen oder so genannte Chultunes (Wasserlöcher) zur Speicherung von Wasser.
In dem Bundesstaat gibt es, ebenso wie auf der gesamten Halbinsel Yucatán, keine Oberflächen- sondern nur unterirische Flüsse die in der Mehrheit miteinander verbunden sind.
Gespeist werden diese Flüsse durch Regenwasser, welches durch den kalkhaltigen und sehr porösen Boden direkt durchgefiltert wird oder aber auch durch vorhandene Spalten eindringt. Durch Einbrüche (Cenote) in der Kalkdecke sind die natürlichen Süßwasserdepots, mit klarem kaltem Wasser, sichtbar und zugänglich. Diese Cenotes waren für die Maya eine wichtige Wasserquelle und zugleich der Eingang zu ihrer mystischen Unterwelt.
Von Celestun bis nach Ría Lagartos befindet sich eine 378 km langer Küstensteifen an den Wassern des Golfs von Mexiko.
Geschichte
In dem Zeitraum vom 4. Jahrhundert bis zum 10.Jahrhundert war Yucatán das Zentrum der Maya-Kultur, wovon noch heute zahlreiche Ausgrabungsstätten zeugen.
Siehe hierzu unter Umgebung: Archäologische Zonen und
Artikel: Maya (Hochkultur).
Der Name
Siehe hierzu: Yucatán (Name): Ursprung und Übersetzung
Umgebung
Siehe hierzu auch: Yucatán (Öko-Tourismus)
- Biosphären-Reservate
- Ría Celestún :Neben Flamingos beherbergt das Biosphärenreservat Ría Celestún noch insgesamt etwa 300 verschiedene Vogelarten sowie verschiedene Schildkröten und zwei Arten von Krokodilen. Die Flora ist stark geprägt durch Mangroven-Wälder.
- Ría Lagartos :Umfasst ca. 60.348 Hektar. Dieses Reservat ist der bevorzugte Nistplatz der rosa Flamingos.
- Nationalpark Arrecife Alacranes: UNESCO-Biosphärenreservat
- Ría Celestún :Neben Flamingos beherbergt das Biosphärenreservat Ría Celestún noch insgesamt etwa 300 verschiedene Vogelarten sowie verschiedene Schildkröten und zwei Arten von Krokodilen. Die Flora ist stark geprägt durch Mangroven-Wälder.
- Cenotes: Siehe hierzu: Cenotes in Yucatán
- Hauptstadt Mérida. Die Stadt ist aufgrund seiner sauberen Straßen, der Farbe seiner Häuser und der Kleidung der Einwohner auch als die "Weiße Stadt" bekannt. Von hier aus starten die meisten Exkursionen in das yucatekische Hinterland zu den Ruinen der Maya-Pyramiden Chichén Itzá und Uxmal.
- Kolonialstädte:
- Valladolid: Ca. 40 km von Chichén Itzá entfernt. Zweitgrößte Stadt Yucatáns. Gegründet am 8.5.1543 durch Francisco de Montejo auf dem Platz einer Maya-Siedlung, „Coac Ha“ (übersetzt: „großes Wasser“).
- Izamal: Ehemaliges religiöses Zentrum der Maya. Ca. eine Stunde von Mérida entfernt.
- Valladolid: Ca. 40 km von Chichén Itzá entfernt. Zweitgrößte Stadt Yucatáns. Gegründet am 8.5.1543 durch Francisco de Montejo auf dem Platz einer Maya-Siedlung, „Coac Ha“ (übersetzt: „großes Wasser“).
| Name der Ruienstätte | Datierung | Bild |
| Acanceh | Präklassik | |
| Aké | Präklassik | |
| Balankanche | ca. 1194 n.Chr.-1441 n.Chr. | |
| Chacmultún | ca. 300 v.Chr. | |
| Chichén Itzá | ca. 435 n.Chr. | |
| Dzibilchaltún | ca. 500 v.Chr. | |
| Ek'Balam | ca. 300 n.Chr. | |
| Grutas de Loltún | ca. 200 n.Chr. | |
| Izamal | ca. 300 n.Chr. | |
| Kábah | ca.700 n.Chr. | |
| Kulubá | ca. 100 v.Chr. | |
| Labná | ca. 300 n.Chr. | |
| Mayapán | ca. 1000 n.Chr. | |
| Oxkintok | ca. 475 n.Chr. | |
| Sayil | ca. 800 n.Chr. | |
| Tipikal | 300 v.Chr. | |
| Uxmal | ca. 200 n.Chr. | |
| X'Cambo | ca. 100 v.Chr. | |
| Xlapak | ca. 600 n.Chr. | |
| Yaxuná | ca. 500 v.Chr. | |
Klima
Das Klimaist tropisch und heiß
Links
Mexiko-Cancun
Mexico-Community
- -
Weitere Links
- Our World: Yucatan ((Reisebericht und umfangreiche Informationen)
- Yucatán Guide von Abercron


